Privatklinik am Schlossberg

Privatklinik für Plastische & Ästhetische Chirurgie

Brustvergrößerung Stuttgart

Brustvergrößerungen sind die häufigsten Operationen bei uns in Stuttgart. Dies mag zum einen damit zusammenhängen, dass ein schöner Busen ist wesentliches Merkmal femininer Attraktivität ist und sowohl für die weibliche Identität als auch das Selbstbewusstsein der Frau eine entscheidende Rolle spielt, aber die weibliche Brust in Form und Größe oft nicht der eigenen Idealvorstellung der Frau entspricht. Zum anderen liegt es an unserer Spezialisierung auf eine schonende Brustvergrößerung ohne Drainagen und quasi immer ohne Kompressionsgurt (Stuttgarter Gürtel) sowie wenig Schmerzen und geringen Einschränkungen im Alltag.

Wird die Brust als zu klein empfunden, so handelt es sich mehrheitlich um klein angelegte, feste Brüste. Für die Vergrößerung der Brust gibt es verschiedene erfolgreiche operative Verfahren, aber es gibt keine zufriedenstellende Brustvergrößerung ohne Operation.

Ihre Vorteile bei Dr. Osthus


exzellente Beratung


über 10 Jahre chirurgische Erfahrung


Spezialist für chirurgische Eingriffe

Brustvergrößerung mit Eigenfett

Neben der seit Jahrzehnten etablierten Brustvergrößerung mit Brustimplantaten wird seit einigen Jahren die Brustvergrößerung mit „Eigenfett“ bei uns in Stuttgart durchgeführt. Bei diesem Eingriff wird Fett von Ihnen im Rahmen einer Fettabsaugung gewonnen, aufgearbeitet und gleich wieder in die Brust injiziert. Mengen von etwa 200 ml pro Brust sind hierbei üblich. Von dem eingebrachten Fett werden etwa 40% vom Körper abgebaut, also bleiben etwa 120 ml nach dem Eingriff pro Seite übrig. Reste des Fetts für einen zweiten Eingriff einzufrieren, ist wenig sinnvoll, weil hierdurch wahrscheinlich nur noch sehr wenige Fettzellen überleben werden.

Somit ist die Brustvergrößerung mit Eigenfett eher etwas für Patientinnen, die sich nur eine kleine Brustvergrößerung wünschen oder die zu einem zweiten oder gar dritten Eingriff mit erneuter Fettabsaugung bereit sind.

Ferner stehen Langzeitergebnisse für die Brustvergrößerung mit Eigenfett noch aus, so dass die Brustvergrößerung mit Brustimplantaten immer noch als „Goldstandard“ angesehen werden darf.

Brustvergrößerung mit einem Implantat

Wünschen Sie sich eine größere Brust mit einer natürlich schönen Brustform, so empfehle ich Ihnen eine Beratung zu einer Brustvergrößerung mit einem Brustimplantat. Hinweis: Die Brustvergrößerung wird auch „Mammaaugmentation“ und „Brustaugmentation“ genannt und oft mit „BV“ abgekürzt.

Wenn die Brust nach dem Abstillen, nach Diäten oder durch den natürlichen Alterungsprozess über einen Volumenverlust (Verminderung des Drüsenkörpers und Fettgewebes) erschlafft ist, dann kann die Brust über eine Bruststraffung, oft in Kombination mit einer Mammaaugementation, wieder angehoben werden.

Erfahren Sie mehr über

Brustvergrößerung bei Facharzt für Plastische Chirurgie Dr. Osthus

Dr. Osthus
Vertraulich & Persönlich


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+49(0)711 – 184 2 90 30 für Stuttgart
+49(0)7031 – 20 91 20 für Böblingen

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Ausgewiesener internationaler Experte für Plastische und Ästhetische Chirurgie.
Estheticon.de Vom Portal „Estheticon“ wird Dr. Osthus als Spezialist für ästhetische Operationen und konservative Faltenbehandlung angegeben. Darüberhinaus ist er der Estheticon Fachberater für Brustvergrößerungen.

Wichtige Fakten auf einen Blick

OP-Dauer 60 – 90 Minuten
Anästhesie örtliche Betäubung oder Vollnarkose
Klinikaufenthalt ambulant
Nachbehandlung Kühlung für 1 – 2 Tage
Fäden ziehen nach 5 – 6 Tagen
Gesellschaftsfähigkeit nach ca. 10 Tagen
Finanzierung möglich



Auswahl der Brustimplantate

Wählen Sie Ihre Brustimplantate für mit Sorgfalt aus, denn im Idealfall werden Sie ein Leben lang mit ihnen verbringen. Es gibt sehr viele renomierte Hersteller.
Wir verwenden Implantate der Firma Polytech.

Sie können Ihr Implantat nach 4 Merkmalen auswählen:

  1. Größe
  2. Form (anatomisch oder rund)
  3. Projektion (niedrig, moderat, hoch oder extra hoch)
  4. Oberfläche (Polyurethan, texturiert oder glatt)

Die Größe der Implantate

Wir werden in dem persönlichen Gespräch gemeinsam die Größe Ihrer Brustimplantate festgelegen. Hierfür stehen spezielle Probe-Implantate (sog. Sizer) in verschiedenen Größen zur Verfügung, wobei zu bedenken ist, dass jede Sizer-Größe eine Gruppe von Implantatgrößen und -formen repräsentiert. So steht der Sizer mit 315 ml beispielsweise für Implantate von etwa 300-335 ml mit unterschiedlichen Formen, Durchmessern und Projektionen. Entscheiden Sie sich also z.B. für die Sizer-Größe 315, so kann es sein, dass Sie ein Implantat der Größe 330 bekommen, weil dies am besten zur Basis Ihrer eigenen Brust passen würde. Wir imitieren mit den Sizern also das ungefähr zu erwartende Ergebnis der Operation.

Brustvergrößerung – von A auf C

Bei der Wahl der Brustimplantate sollten Ihre anatomischen Gegebenheiten ebenso berücksichtigt werden wie Ihre Wunschgröße. Hierbei spielt der Durchmesser Ihrer Brust an der Basis eine entscheidende Rolle, aber auch die Dehnbarkeit der Brust und die Dicke des Gewebes in der Unterbrustfalte. Bei einer Brustaugmentation hängt die Größe des Implantats von der Höhe, Breite und Tiefe (dem Profil) ab. So lassen sich Brustvergrößerungen von „A auf B“ und von „B auf C“ meistens mit relativ kleinen Brustimplantaten realisieren. Dagegen werden für Brustaugmentationen von „AA auf C“, von „A auf C“ oder von „B auf D“ bereits relativ große Brustimplantate benötigt. Deshalb ist in diesen Fällen eine intensive Beratung besonders wichtig. Zu bedenken ist bei diesen Wünschen allerdings immer, dass das Volumen eines BHs vom Umfang in der Unterbrustfalte abhängt, so dass z.B. ein B-Cup bei einem Umfang von 70 cm deutlich weniger Volumen hat als ein B-Cup bei 80 cm Umfang. Ferner herrscht den BH-Herstellern eine gewisse Form von Anarchie, das heißt, es gibt keine Norm wieviel Volumen z.B. ein B-Cup bei einem Umfang von 75 cm haben soll, so dass das Volumen von Hersteller zu Hersteller variiert und auch vom BH-Modell abhängt. Letztendlich ist somit der zu erreichende Cup allenfalls zu schätzen.

Die Form der Brustimplantate

Bei den Brustimplantaten wird im Profil betrachtet zwischen runden und anatomisch geformten unterschieden. Bei den runden Implantaten entspricht die Implantatbreite der Implantathöhe (Basistyp: rund; bei Polytech „Meme“).

Bei den anatomischen Implantaten stehen drei verschiedene Höhenmaße zur Verfügung (Basistyp): verlängerte Basis (Implantat höher als breit; bei Polytech „Optimam“), runde Basis (Implanatat so hoch wie breit; bei Polytech „Replicon“) und verkürzte Basis (Implantat flacher als breit; bei Polytech „Opticon“).

Die Oberfläche der Brustimplantate

Es stehen Brustimplantate mit glatter und texturierter Oberfläche sowie Implantate mit einer Polyurethanbeschichtung (PU-Schaum) zur Verfügung.

Die Oberfläche ist deshalb so wichtig, da sie in Kontakt zu Ihrem Gewebe steht. Hier führen die Oberflächen zu unterschiedlichen Gewebereaktionen. In diesem Zusammenhang hören wir oft die Frage „Und was ist, wenn mein Körper die Implantate abstößt?“ Das tut er in gewisser Weise immer! Ihr Körper erkennt die Implantate als fremd an und als Reaktion der Abstoßung bildet er nach dem Eingriff eine ganz zarte und feine Kapsel um das Implantat herum, die Sie weder sehen noch spüren können. Bei den Implantaten mit einer glatten und denen mit einer texturierten Oberfläche bildet sich diese Kapsel getrennt vom Implantat. Die glatten Implantate verbinden sich nicht mit der Kapsel und die texturierten haften mehr oder weniger der Kapsel von innen an, können sich aber auch wieder lösen. Bei den Implantaten mit einer Polyurethanbeschichtung bildet sich die Kapsel innerhalb des Schaums. Dies scheint zwei Risiken des Eingriffs zu verringern, das einer Kapselfibrose und der nicht gewünschte Lagewechsel in Form einer Verschiebung oder einer Drehung des Implantats. Diese bleiben über Monate an dem Ort der ersten Positionierung und sie lassen sich erst im Laufe der Zeit zunehmend verschieben (z.B. pushen).

Die Füllung der Brustimplantate

Bei den Füllungen der modernen Brustimplantate wird zwischen einer wässrigen Kochsalzlösung und einem zusammehaften (kohäsiven), eher festem Silikongel unterschieden. Wir bieten keine Brustvergrößerung mit kochsalzbefüllten Implantaten an, sondern nur mit Silikongelfüllung, da Implantate mit einer Kochsalzfüllung aus unserer Sicht mehr Nach- als Vorteile bieten. In einem persönlichen Beratungsgespräch erläutern wir Ihnen gerne die Gründe hierfür. Neben Brustimplantaten mit nur einer Festigkeit des Silikongels verwenden wir bei der Brustvergrößerung eine Serie von Brustimplantaten, die mit zwei verschiedenen Gelen befüllt sind, die sogenannten „4Two-Implantate“. Diese sind insgesamt fester als die Implantate der Serie „Sublime“. Alles eine Frage des Geschmacks. Alle von uns verwendeten Silikongele sind schnittfest und können somit nicht auslaufen.

Die Qualität der Brustimplantate

Wir verwenden ausschließlich intensiv geprüfte Markenimplantate, für die der Hersteller eine lebenslange Garantie auf Materialfehler der Brustimplantate bietet. Deshalb ist aus unserer Sicht bei Beschwerdefreiheit kein Wechsel der Brustimplantate notwendig, kann aber aus ästhetischen Gründen jederzeit erfolgen.

Auswahl des Zugangs

Die Brustimplantate können über verschiedene Zugänge in die Brust eingebracht werden (Achselhöhle, Brustwarze und Unterbrustfalte). Meistens werden die Brustimplantate durch einen Hautschnitt in der Unterbrustfalte eingebracht.

Über die Achselhöhle

Werden die Brustimplantate über die Achselhöhle eingebracht, so liegt die Narbe sehr unscheinbar außerhalb der Brust. Sehr gut lassen sich glatte oder texturierte, runde Brustimplantate über diesen Zugang einbringen, weniger gut anatomische Brustimplantate oder Implantate mit einer Polyurethanoberfläche. Für diesen Zugang werden Spezialinstrumente benötigt.

Über den Brustwarzenhof (Areola)

Dieser Zugang liefert meistens sehr unscheinbare, feine Narben. Voraussetzung ist allerdings ein ausreichend großer Brustwarzenhof. Sonst müssen die Schnitte zu den Seiten hin (ausserhalb des Warzenhofes) verlängert werden, was zu einem sehr auffälligen Narbenbild führen kann. Ferner wird das höhere Risiko für eine Benetzung der Brustimplantate mit Bakterien angesehen, was als einer der Risikofaktoren für die Kapselfibrosebildung angenommen wird.

über einen Zugang in der Unterbrustfalte

Bei dem Zugang über die Unterbrustfalte sind die Narben anfangs unauffällig, dann leicht gerötet und verblassen dann im Laufe von bis zu einem Jahr zu sehr unscheinbaren strichförmigen Narben, die meistens von der Brust verdeckt werden. Bei diesem Zugang kann die Implantattasche am präzisesten präpariert werden. Er liefert die größte Übersichtlichkeit, die geringste Gewebeschädigung sowie das geringste Blutungsrisiko und damit auch die beste Voraussetzung für ein optimales Ergebnis.

Wahl der Implantatlage

Die Brust selber besteht aus Drüsengewebe und Fettgewebe. Darunter liegt der große Brustmuskel. Das Drüsengewebe kann in der Schwangerschaft und insbesondere beim Stillen vorübergehend größer werden, schrumpft danach dann aber häufig auf ein kleineres Volumen als vor der Schwangerschaft (Involutionsatrophie). Das Fettgewebe dagegen reagiert auf ernährungsbedingte Gewichtsschwankungen. Wechseln sich diese häufig ab, so kommt es leider oft im Laufe der Zeit zu einer Verkleinerung der Brüste. Wie sehr sowohl das Stillen als auch Gewichtszunahmen und Gewichtsverluste das Volumen der Brüste beeinflussen hängt also davon ab, zu welchem Prozentsatz die Brüste aus den beiden Geweben bestehen.

Im Beratungsgespräch werde ich Sie über die verschieden Zugänge ebenso informieren, wie über die Lage der Brustimplantate, die unter dem Muskel (submuskulär) oder zwischen dem Muskel und dem Brustdrüse (subglandulär) liegen können.

Vergrößerung über dem Brustmuskel – epipectorale Lage der Brustimplantate

Bei ausreichendem Unterhaut-Fettgewebe ist es möglich, die Brustimplantate unter den Drüsenkörper (subglandulär) zu plazieren. Hierbei liegen die Brustimplantate dann über dem Muskel großen Brustmuskel (Pectoralis major) und befinden sich damit epipectoral. Deshalb spricht man hier auch von einer subgländulären oder epipectoralen Lage, was das Gleiche bedeutet.

Da die Brustimplantate allerdings selten vollständig von dem Drüsengewebe bedeckt werden, liegen sie an diesen Stellen direkt unter dem Unterhaut-Fettgewebe und können, falls das Fettgewebe sehr dünn ist, oder im Verlauf dünner wird, sicht- und tastbar sein. Dies kann besonders im Dekolleté störend sein, insbesondere wenn Ränder sichtbar sind und zu einem unnatürlichen, „gemachten“ Aussehen führen. Zu einem Schwund an Fettgewebe kann es durch den Druck des Implantats von innen oder auch durch eine Gewichtsabnahme kommen.

Je mehr Eigenfett sie vor dem Eingriff haben, umso besser, denn dann sind die Implantate nach dem Eingriff umso besser vom Fettgewebe abgedeckt. Liegen die Brustimplantate unter dem Brustmuskel, dann ist das Risiko für sicht- und tastbare Implantate etwas geringer. Der Brustmuskel bringt meistens nicht besonders viel Bedeckung – er vermag ja nicht mal die Tastbarkeit der Rippen zu verhindern. Testen Sie selbst.

Vergrößerung unter dem Brustmuskel – submuskuläre Lage der Brustimplantate

Es gibt drei Implantatlagen unter dem Brustmuskel (submuskulär):

1. Die traditionelle Form, bei der der Brustmuskel an den Rippen nicht durchtrennt wird. Diese wird heute nur noch sehr selten durchgeführt

2. Die totale Lage unter dem Muskel, bei der das Implantat auch im seitlichen Anteil von Muskeln bedeckt wird. Diese wird heute fast gar nicht mehr angewandt.

3. Die sogenannte „Dual plane“-Lage, die heute üblicherweise gemeint ist, wenn wir von „unter dem Muskel“ (Brustmuskel) sprechen. Bei dieser Form wird der Muskelanteil, der unten an den Rippen ansetzt, abgetrennt und dann die Tasche für das Implantat unter dem Muskel gebildet. Das eingebrachte Implantat ist dann oben und zur Mitte hin (im Dekolleté) vom Muskel abgedeckt, unten und außen aber nur von ihrem Haut-Fettmantel. Das Implantat liegt also unter zwei verschiedenen Geweben (Ebenen), dem Muskelgewebe und dem Haut-Fettgewebe. Deshalb spricht man auch von „Dual plane“ (zwei Ebenen).

Bei schlechtem Weichteilmantel ist eine Platzierung der Brustimplantate unter dem Brustmuskel in jedem Fall besser als über dem Muskel.

Gründe, die für eine submuskuläre Lage der Brustimplantate sprechen.

Durch die erweiterte Weichteilbedeckung der Brustimplantate entsteht eine harmonischere Form und das Implantat ist weniger sicht- und tastbar. Ferner ist anzunehmen, dass das Ergebnis länger stabil bleibt (die Brust sinkt weniger schnell ab) als bei der Lage über dem Muskel, den die Kapsel, die den Muskel umschließt haftet hinten den unverschieblichen Rippen an.




Beratungsgespräch

Mit Brustimplantaten kann eine kleine Brust vergrößert und eine erschlaffte Brust wieder aufgerichtet werden. Ohne Operation ist eine Vergrößerung der Brust nicht möglich. Deshalb sind Anzeigen, die eine „Brustvergrößerungen ohne OP“ versprechen, als unseriös anzusehen.

Voraussetzung für ein optimales Ergebnis ist das Beratungsgespräch. In dem ausführlichen Beratungsgespräch werden wir Ihnen auch „vorher-nachher-Bilder“ zeigen. Möchten Sie jetzt schon vorher-nachher-Bilder sehen, dann klicken Sie hier

Bitte beachten Sie dabei, dass Ergebnis des Eingriffs ganz wesentlich von Ihrer Ausgangssituation abhängen wird – Wie ist die Lage der Brustwarzen (symmetrisch weit auseinander oder eng beisammen oder ungleich von der Mittellinie aus oder in der Höhe variierend)? Wie ist das vorhandene Volumen verteilt (gleichmäßig oder mehr oben oder mehr unten oder hängend)? Wie sind die Haut und das Bindegewebe (straff oder lax)? Diese Gegebenheiten beeinflussen, neben der subjektiven Wahrnehmung und Erwartungshaltung, entscheidend das Resultat Ihrer OP. Leider lassen sich Brüste nicht modellieren, schon gar nicht nach einem Wunschbild. Wir können die Brust durch die Wahl der Implantate in relativ eng gesteckten Grenzen beeinflussen, den Rest macht die Natur.

Die Ausgangslage ist also entscheidend. Diese sollte durch die Implantatwahl optimiert werden.

Deshalb werden Ihre Ausgangslage genau analysieren und Messungen durchführen, um mit Ihnen gemeinsam das optimale Implantat zu finden. Darüber hinaus werden wir Sie über mögliche Risiken der Brustvergrößerung informieren. Gesundheitliche Risiken, die gegen ein OP sprechen, sollten im Vorfeld geklärt werden. Hierbei sind Vorerkrankungen ebenso wichtig, wie regelmäßig oder unregelmäßig eingenommene Medikamente, insbesondere blutverdünnende Medikamente, die Acetylsalicylsäure (ASS) enthalten.

Natürlich gehört zum Beratungsgespräch auch die Frage nach den Kosten einer Brustvergrößerung. Der Preis richtet sich nicht nach der Größe der Implantate, sondern nach der Art der Brustimplantate (glattes, rundes Implantat, texturiertes, rundes Implantat, texturiertes anatomisches Implantat oder Implantat mit Polyurethanoberfläche). Die Kosten gestalten sich somit bei uns sehr einfach. Es gibt jeweils einen Preis, der vom Brustimplantat abhängt. Weitere Informationen zu den Kosten finden Sie hier

Bei der Untersuchung fallen häufig Asymmetrien, denn die linke und rechte Brust sind nie gleich in Bezug auf Form und Größe, da die beiden Brüste „Geschwister“ und keine „Zwillinge“ sind.

Die Frage ist also, wie offensichtlich der Unterschied ist. Bei einem Größenunterschied können links und rechts verschieden große Implantate eingebracht werden. Hierdurch werden die Brüste bezüglich der Größe angeglichen (nie ausgeglichen).

Sind beide Brüste fest, dann gelingt dies oft gut bis sehr gut. Wenn aber die kleinere Brust straff ist und die größere eher schlaff (vielleicht sogar hängt), dann funktioniert der Größenausgleich nicht optimal, denn die straffere Brust erhält dann ja die größeren Implantate und wird dadurch noch straffer und praller wohingegen die schlaffere Brust die kleineren Implantate erhält und diese vielleicht nicht ausreichen, um die Brust aufzustellen. Eine einseitige Straffung (und Verkleinerung) der größeren Brust könnte hier sinnvoll sein.

Manchmal kommt es vor, dass die Brüste links und rechts nicht nur unterschiedlich groß, sondern auch ungleich auf dem Brustkorb angelegt sind. Sie haben dann verschiedene „footprints“. Die eine Brust befindet sich dann z.B. tiefer und weiter außen auch dem Brustkorb. Aber auch die Warzenhöfe und Brustwarzen können links und rechts ungleich auf der Brust selber angelegt sein. Hierdurch kann es aussehen, als würden die Brüste in unterschiedliche Richtungen „schauen“. Diese Formen der Asymmetrie lassen sich durch eine reine Vergrößerung der Brüste leider nicht verändern. Wird die Brustvergrößerung mit einer Bruststraffung kombiniert, dann lassen sich zumindest die Größe und Lage der Warzenhöfe und der Brustwarzen verändern. Das ist insbesondere dann sinnvoll, wenn die größere Brust deutlich mehr hängt als die kleinere, denn jede Vergrößerung richtet die Brust ein wenig auf, je mehr Volumen, um so mehr, bis zu einem gewissen Grade. Wenn nun aber die straffere, kleinere Brust die größeren Implantate bekäme und die mehr hängende, größere Brust die kleineren, dann hängt letztere wahrscheinlich nach dem Eingriff immer noch. Dies ließe sich nur über eine Straffung beheben, dies entweder vor, gleichzeitig mit, oder nach der Brustvergrößerung.

Mögliche Risiken

Es gibt allgemeine Risiken wie Nachblutung, Infektion, Heilungsstörungen und unschöne Narbenbildung.
Spezielle Risiken sind die Drehung der Implantate sowie die die Bildung einer Kapselfibrose oder eines BIA-ALCL.
Insgesamt kommt es sehr selten zu Komplikationen.

Drehung oder Absenkung der Implantate

Wenn die Tasche für das Implantat deutlich größer ausgebildet wurde als notwendig, dann ist die Drehung des Implantats ein nicht seltenes Risiko. Dies kann natürlich nur bei anatomischen Implantaten (nicht bei runden) negative Auswirkungen haben und kommt praktisch nur bei texturierten Implantaten vor. Zu einer Absenkung der Implantate kann es .vor allen Dingen bei sehr schweren Implantaten kommen. Dann sinkt das Implantat im Verlauf unter die geplante Unterbrustfalte und kann hier zu einer Doppelkonturierung (double bubble) der Brust führen. Dies kommt praktisch nur bei glattn und texturierten Implantaten vor. Bei Implantaten mit einer Polyurethanbeschichtung haben wir nach einer Brustvergrößerung noch nie eine Drehung oder Absenkung beobachtet.

Kapselfibrose

Um jeden Fremdkörper bildet sich eine zarte Hülle, eine Kapsel aus körpereigenem Bindegewebe – so auch um ein Brustimplantat. Wird diese durch eine vermehrte Bindegewebsbildung dicker als normal, so spricht man von einer Kapselfibrose oder Kapselkontraktur.

Die Bindegewebshaut verhärtet sich kugelförmig und deformiert dadurch das Implantat tast- und sichtbar – bis hin zu einer schmerzhaften Deformität. Das Risiko für die Ausbildung einer Kapselfibrose hängt u.a. von der Wahl der Implantate ab und ist im ersten Jahr nach dem Eingriff am größten.

Eine eindeutige Ursache für die Bildung einer Kapselfibrose scheint es nicht zu geben – man geht vielmehr von verschiedenen Faktoren aus, die die Bildung begünstigen bzw. verhindern. So werden Brustimplantate mit rauer Oberfläche sowie die Implantatlage unter dem Brustmuskel den Faktoren zugerechnet, die die Kapselfibrosebildung erschweren.

Der gut durchblutete Brustmuskel könnte durch den Schutz vor Bakterien und durch die ständige Bewegung des Muskels zu einer niedrigeren Kapselfibroserate beitragen.

Die Kapselfibrose wird nach Baker in verschiedene Schweregrade eingeteilt:

Grad I – die Brust erscheint in Größe und Form natürlich und ist weich
Grad II – die Brust erscheint in Größe und Form natürlich und ist ein wenig fest
Grad III – die Brust erscheint in Größe und Form abnormal und ist fest
Grad IV – die Brust erscheint in Größe und Form abnormal, ist hart und bei Berührung schmerzhaft

Eine Behandlung ist erst bei Grad III und IV notwendig. Man kann die Kapsel an mehren Stellen einschneiden, um der Kapsel die Form verändernde Spannung zu nehmen. Dies wird Kapsulotomie genannt.

Muss die Kapsel (teilweise) entfernt werden, so spricht man von einer Kapsulektomie. Werden keine neuen Brustimplantate eingebracht, so ist häufig eine Bruststraffung zur Formung der Brust notwendig.

Nach einer Kapselfibrose werden oft Brustimplantate mit einer Polyurethanhülle verwendet, um die das Risiko für das erneute Auftreten einer Kapselfibrose zu reduzieren.

Ablauf der Brustoperation

Wir führen die Brustoperationen in unserer Klinik in Böblingen durch. Die professionelle Nachsorge gehört hier ebenso zum medizinischen Standard wie unsere schonende Art der OP. Vor dem Eingriff werden wir nochmals den gesamten Ablauf besprechen und alle noch bestehenden Fragen klären. Die OP wird in Vollnarkose durchgeführt und die Dauer beträgt etwa 60 Minuten. Die weitere Nachsorge erfolgt dann auf Ihrem Zimmer. Sie haben grundsätzlich die Wahl, ob Sie uns bereits am Tag Ihrer Brustvergrößerung wieder verlassen, oder ob Sie eine Nacht unter der Aufsicht einer examinierten Krankenschwester bei uns bleiben.

Brüste ohne Drainagen vergrößern

Wegen unserer schonenden und blutungsarmen Operationstechnik führen wir seit Jahren unsere Brustvergrößerungen ohne Drainagen (Saugdrainagen / Wundschläuche zum Ableiten von Flüssigkeiten) durch. Deshalb entfällt auch das schmerzhafte Ziehen der Drainagen. Auch sind unsere Verbände überschaubar klein und wasserfest. So könnten Sie nach Ihrem Eingriff noch am selben Tag Duschen gehen. Bei PU-beschichteten Implantaten brauchen Sie auch keinen Kompressionsgurt („Stuttgarter Gürtel“) zu tragen.

Ferner benötigen Sie keinen Stütz-BH. Sie erhalten von uns vor Ihrer Entlassung aber einen sogenannten Bandeau-Top. Dieser dient bei Bedarf lediglich zum Abdecken von stark hervorstehenden Brustwarzen und muss nicht getragen werden.

Das nebenstehende Bild wurde einen Tag nach der OP aufgenommen. Die Brust wirkt durch den Druck des Brustmuskels und die Spannung der Haut abgeflacht. Sie ist noch nicht entwickelt! Hierfür benötigt sie etwa 4-8 Wochen.

Operation ist ambulant möglich und als Standard etabliert

Weil unsere Patientinnen in der Regel wenig Schmerzen haben, sich fit fühlen und die Brustvergrößerungen ohne Drainagen durchgeführt werden, führen wir die OP auch unter ambulanten Bedingungen durch. Man könnte sogar sagen, dass sich dies sogar als Standard in unserer Klinik etabliert hat, denn 50-70 % unserer Patientinnen gehen noch am Tag der OP nach Hause. In diesem Fall ist es unser Ziel, Sie morgens als erste oder zweite Patientin zu operieren, damit Sie uns am Nachmittag oder am Abend nach dem Eingriff verlassen können.

Voraussetzungen hierfür sind allerdings, dass Sie von jemandem abgeholt werden und dass jemand über Nacht bei Ihnen ist. Ferner sollte die Fahrt nach Hause nicht allzu lang sein. Für den Fall, dass es Ihnen aber doch nicht so gut geht, weil Sie z.B. Probleme mit dem Kreislauf haben, sollten Sie zumindest alles für einen stationären Aufenthalt organisiert haben.

Egal ob Sie uns am Tag der OP verlassen oder über Nacht bleiben, die erste Kontrolluntersuchung ist 3 Wochen.

Verhalten nach der Operation

Was Sie nach Ihrer OP vor allen Dingen brauchen, ist Geduld, denn die Brust entwickelt sich im Laufe der nächsten Wochen, insbesondere wenn das Implantat unter dem Muskel platziert ist. Dies liegt vor allem daran, dass der Muskel und die das darüber liegende Gewebe (die Brustdrüse und die Haut) anfangs unter großer Spannung stehen und somit das Implantat daran hindern, der Brust die z.B. anatomische Form zu geben. Dies geschieht erst im Laufe der Zeit, wenn die Gewebe sich entspannen. Die Form geht dann z.B. von eher „bergig spitz“ in „anatomisch tropfenförmig“ über.

Ob Sie für die Formgebung einen Kompressionsgurt tragen müssen, oder nicht, hängt von Ihrer Implantatwahl ab – haben Sie Implantate mit einer Polyurethanoberfläche gewählt, dann entfällt das lästige Tragen des Gurtes. Bei Implantaten mit glatter oder texturierter Oberfläche könnte es dagegen sein, dass ein Kompressionsgurt sinnvoll ist. Dies hängt vom Verlauf ab.

Da wir die OP sehr behutsam und schonend durchführen, beschreiben unserer Patientinnen ihren Schmerz überwiegend wie einen starken Muskelkater, so dass üblicherweise leichte Schmerzmittel genügen. Diese werden nur einige Tage benötigt, bis die Schwellung deutlich nachgelassen hat.

Um den Erfolg nicht zu gefährden, sind Verhaltensregeln einzuhalten. Hierzu gehört in der Anfangszeit insbesondere die Ruhe, die Sie sich gönnen sollten – dies für etwa eine Woche. Die gesamte Heilungsdauer beträgt einige Wochen, wobei Sie nach etwa 1-2 Wochen wieder voll gesellschaftsfähig sein werden und auch wieder arbeiten gehen können.

Den Brustmuskel sollten Sie für 6 Wochen nicht trainieren oder oft wiederholend aktivieren. Deshalb empfehle ich für diesen Zeitraum auf Liegestütze, Bankdrücken, und Butterfly-Übungen, aber auch auf Reiten, Joggen, Zumba und Training am Crosstrainer zu verzichten. Dagegen dürften Sie z.B. mit Kniebeugen sofort wieder beginnen. Weitere Informationen zum Thema Sport finden Sie hier.

Für Ihre Sicherheit stehen wir Ihnen nach Ihrer Brustoperation selbstverständlich jederzeit telefonisch zur Verfügung.

Narbenbildung

Die Bildung einer Narbe ist ein ganz natürlicher Prozess nach einer Verletzung der Haut im Rahmen eines Unfalls oder einer Operation. Der Wundverschluss beginnt mit selbst auflösenden tiefen Nähten, die die Spannung aus der Wunde nehmen. Anschließend führen oberflächliche Hautnähte die Wundränder eng zusammen. Minimale Höhenunterschiede der Wundränder werden durch spezielle Pflasterstreifen, wie z.B. Steri-Strip™, ausgeglichen. So verbleibt nach dem Eingriff ein nur sehr feiner Spalt, der zu einer feinen Narbe wird. Sie erscheint anfangs eher unauffällig, dann leicht gerötet und verblasst im Laufe von bis zu einem Jahr zu einer feinen, unscheinbaren Narbe . Die Narbenpflege nach der Brustvergrößerung besteht im Wesentlichen aus Narbenmassage, unterstützt durch fettende Salben, die z.B. Dexpanthenol enthalten. So wird die anfangs feste Narbe fein und weich.

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in Böblingen und Stuttgart

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Ihre Privatpraxis und Klinik für Plastische Chirurgie und Schönheitschirurgie
In Böblingen: Sindelfinger Str. 10 in 71032 Böblingen
In Stuttgart: Theodor-Heuss-Straße 32, 70174 Stuttgart

Kontaktieren Sie uns am besten per E-Mail  oder per Telefon unter:

+49(0)7031 – 20 91 20 für Böblingen

+49(0)711 – 184 2 90 30 für Stuttgart
(Anrufe werden ggf. nach Böblingen umgeleitet)

Mit den besten Wünschen

Ihr Dr. Holger Osthus

Ihr Experte für Plastische Chirurgie und Schönheitschirurgie in der Region Stuttgart





FAQ – Antworten auf die häufigsten Fragen 

Die jeweilige Antwort erhalten Sie, indem Sie auf eine der Fragen oder auf das dazugehörige Foto klicken!

Wichtige Fragen im Überblick:

Wie wähle ich das geeignete Implantat zur Brustvergrößerung aus?

An erster Stelle steht die Qualität der Brustimplantate, da diese ja nach einer Brustvergrößerung, nach einem Implantatwechsel oder nach einer Bruststraffung mit Brustimplantat bestenfalls nicht mehr ausgetauscht werden. Deshalb verwende ich bei der Brustvergroesserung nur Implantate, für die der Hersteller eine lebenslange Garantie gibt und die von der FDA (Food and Drug Administration) zugelassen sind.

Was kostet meine Brustvergrößerung?

Die Kosten für eine Brustvergrößerung mit Qualitätsimplantaten der Firma Polytech (Made in Germany) hängen von Ihren anatomischen Gegebenheiten und Ihrem Korrekturwunsch ab. Die Größe der Implantate spielt hierbei keine Rolle, sondern vielmehr die Oberfläche der Brustimplantate. Weitere Informationen finden Sie hier: Kosten Brustvergrößerung

Lassen sich Brüste ohne OP vergrößern?

Im Internet finden sich dazu viele Tipps, die anpreisen, wie Sie ohne eine OP größere Brüste bekommen. So werden Übungen empfohlen, die die Brust ganz natürlich vergrößern sollen, dies über eine Vergrößerung des Brustmuskels. Gut hierfür seien Übungen wie Liegestütze oder Butterfly. Doch leider führen diese Übungen, genauso wie Sport erfahrungsgemäß eher zu einer Verkleinerung der Brust.

Wann darf ich nach meiner Brustvergrößerung wieder Sport treiben?

Diese Frage lässt sich aus unserer Erfahrung heraus nicht generell beantworten. Welche Art von Sport und die Art der Brustvergrößerung haben einen ganz entscheidenden Einfluss auf die Antwort.

Wann darf ich nach meiner Brustvergrößerung wieder fliegen?

Hinter dieser Frage steht die Sorge um die Implantate – könnten diese durch das Fliegen kaputt gehen? Aber diese Frage muss unter zwei Aspekten beantwortet werden. Ab wann darf ich und ab wann sollte ich wieder fliegen… Da im Flugzeug ein Druckausgleich besteht, dürften Sie nach Ihrer Brustvergrößerung gleich wieder in ein Flugzeug steigen, denn das Fliegen selber hat keinen Einfluss auf die Implantate. Bevor Sie allerdings eine Reise mit dem Flugzeug antreten, sollten Sie die vollständige Wundheilung abwarten (also 3 Wochen), besser noch mit einem ausreichenden Sicherheitspuffer (also am besten 6-8 Wochen).

Was ist ein BIA-ALCL?

Informationen über BIA-ALCL – basierend auf den Informationen von Polytech (Dr. Luana Clerico)

  • 2016 wurde von der WHO das BIA-ALCL vorläufig als ein ungewöhnlicher Typ eines non-Hodgkin-Lymphoms definiert, das bei Frauen nach einer Brust-OP mit Brustimplantaten vorkommt. BIA steht hierbei für Brust-Implantat-Assoziiert.
  • Die Klassifikation der BIA-ALCL stammt nicht aus großen vorausblickenden, kontrollierten Studien, wie es von evidenzbasierter Medizin gefordert wird, sondern aus gemeldeten Fällen und Vermutungen
  • Überwiegend finden sich bei der BIA-ALCL anaplastische Zellen, die sich nur in den flüssigen Serom um das Implantat herum befinden. In 10-15 % der Fälle wurde aber auch über eine solide einwachsende Masse berichtet.
  • Derzeit ist es nicht möglich, irgendeinen aussagekräftigen Zusammenhang zwischen der Entwicklung der BIA-ALCL und einen bestimmen Typ von Patientin oder einer Operationstechnik herzustellen.
  • Aktuell gibt es nur Hypothesen ohne klinischen Beweis über die Ursache für die Entwicklung der BIA-ALCL
  • Nach dem derzeitigen wissenschaftlichen Stand ist es nicht möglich zu behaupten, dass irgendeine Art von Implantaten nicht zu einem BIA-ALCL führen könnte und auch glatte Implantate sind betroffen.

Dokumente und Links der Deutschen Gesellschaft der Plastischen, Rekonstruktiven und Ästhetischen Chirurgen (DGRPÄG) zum ALCL (Anaplastisch-großzelliges Lymphom):
https://www.dgpraec.de/patienten/sonderthemen/alcl/

Empfehlungen des Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) zum ALCL:
https://www.bfarm.de/SharedDocs/Risikoinformationen/Medizinprodukte/DE/Brustimplantate_ALCL_FDA.html

Aktuelles zum BIA-ALCL:
FDA (amerikanische Gesundheitsbehörde): derzeit keine Neuigkeiten bezüglich texturierter Implantate. Biocell texturierte Implantate werden weiterhin in den USA verkauft.

ANSM (französische Gesundheitsbehörde): vorerst Verbot des Verkaufs texturierter Implantate. Auswertungen und Konsequenzen eines internationalen Treffens von 07. und 08.02.2019 stehen noch aus

FDA – 24.07.2019 – FDA takes action to protect patients from risk of certain textured breast implants; requests Allergan voluntarily recall certain breast implants and tissue expanders from market:
https://www.fda.gov/news-events/press-announcements/fda-takes-action-protect-patients-risk-certain-textured-breast-implants-requests-allergan

Spiegel – 25.07.2019 – Hersteller ruft weltweit Brustimplantate zurück:
https://www.spiegel.de/gesundheit/diagnose/krebsrisiko-hersteller-ruft-weltweit-brustimplantate-zurueck-a-1278874.html

Erfahrungsberichte zur Brustvergrößerung

Mythen zur Brustvergrößerung

 Plastische Chirurgie Stuttgart

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Derzeit wie gehabt und ab dem 20.04

Dienstag       8-18 Uhr
Mittwoch       8-13 Uhr
Donnerstag     8-18 Uhr
Freitag        8-14 Uhr

Die Erreichbarkeit am Telefon beginnt 30 Minuten nach der Öffnungszeit und endet 30 Minuten vor Schließung der Praxis.

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