DR. OSTHUS

Privatklinik für Plastische & Ästhetische Chirurgie

Implantate & Größen

Viele Patientinnen starten mit einem Cup-Wunsch. Das ist absolut verständlich – nur: Cups sind keine präzise Planungsgröße. Ein natürliches Ergebnis entsteht dann, wenn Implantatbreite, Projektion, Form und Lage wirklich zu deiner Anatomie passen.

Bei uns planst du deshalb nicht „Cup XY“, sondern ein Ergebnis, das harmonisch wirkt, sich gut anfühlt und langfristig stabil bleibt.

Warum weder „Cup“ noch „ml“ allein funktioniert

Was bei einer BH-Marke als B-Cup gilt, kann bei einer anderen schon C sein – denn es gibt keine einheitliche Norm für Cup-Größen. Außerdem hängt das Ergebnis nicht nur vom Implantatvolumen (ml) ab, sondern auch von:

  • deiner Ausgangsgröße
  • deiner Brustbasis (Breite)
  • deiner Ausgangsform
  • Gewebe- und Hautqualität
  • der Implantatlage

Darum planen wir nicht nach Cup, sondern nach Proportionen und gewünschter Wirkung.

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Was die Größenwahl wirklich steuert

Ausgangsgröße & Ausgangsform: Deine aktuelle Brustform und -größe bestimmen, wie viel Veränderung sinnvoll und harmonisch wirkt.

Brustbasis (Breite): Die Brustbasis begrenzt, welche Implantatbreite stimmig ist – damit die Brust natürlich wirkt, ohne seitlich „überzustehen“.

Gewebe & Haut: Trägt dein Gewebe die gewünschte Fülle langfristig stabil? Festigkeit, Dehnbarkeit und Gewebedicke beeinflussen die Planung.

Projektion (wie viel nach vorne): Bei gleicher Implantatbreite kann die Brust dezent oder deutlich präsenter wirken.

Implantatlage: Die Lage beeinflusst Form, Gefühl, Bewegungsverhalten – und die Stabilität.

Form – rund oder anatomisch?

Runde Implantate: können mehr Fülle im oberen Pol geben, wirken häufig voluminöser, können trotzdem sehr natürlich aussehen.

Anatomische (tropfenförmige) Implantate: orientieren sich stärker an einer natürlichen Tropfenform, können bei bestimmten Ausgangssituationen besonders stimmig sein.

Lage – vor oder hinter dem Muskel?

Die Lage wird ausgewählt nach: Gewebedicke & Ausgangsform, Sport/Alltag, gewünschter Weichheit/Übergang, Zielbild.

Vor dem Muskel kann sich bei passenden Voraussetzungen sehr natürlich anfühlen. Hinter dem Muskel kann helfen, den Übergang weicher zu gestalten, wenn das Gewebe sehr dünn ist.

So läuft die Implantat-Planung bei uns ab

  1. Analyse deiner Anatomie (Größe, Brustbasis, Gewebe, Symmetrie)
  2. Auswahl der Implantatoberfläche, um Risiken zu minimieren
  3. Auswahl von Breite + Projektion + Form passend zur Silhouette
  4. Entscheidung zur Lage passend zu Alltag und Zielbild
  5. Gemeinsames Festlegen des Looks: natürlich / sportlich / betont
  6. Klare Aufklärung zu Risiken & Grenzen

Rapid Recovery

Häufige Fragen zu Implantaten & Größen

Wie viele ml brauche ich für ein natürliches Ergebnis?
Das lässt sich ohne Brustbasis, Gewebe und Zielbild nicht seriös sagen.

Kann ich „eine bestimmte Körbchengröße“ garantieren?
Nein – Cups variieren je nach BH-Marke. Planbar sind Breite, Projektion und Gesamtwirkung.

Was ist wichtiger: ml oder Projektion?
Beides gehört zusammen. Häufig ist die Projektion der entscheidende Faktor.

Welche Implantatform sieht am natürlichsten aus?
Das hängt vor allem von deiner Ausgangssituation ab. Anatomische Implantate sind der natürlichen Brustform nachgebildet und können je nach Ausgangslage besonders harmonisch wirken.

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